Veränderungen im Bereich Wohnen und Energie

Das ist sicherlich der Bereich, in dem sich bei mir am wenigsten getan hat – einfach aus dem Grund, dass ich zur Miete wohne und hier vor allem solche Dinge zum Tragen kommen, wie Sanierungen am Haus etc. und ich auf diese wenig Einfluss habe.

Eine größere Veränderung war sicherlich von „normalen“ Strom auf Ökostrom umzusteigen und das würde ich auch jedem empfehlen – wichtig ist dabei, darauf zu achten, dass man auch zertifizierten Ökostrom nutzt, dazu kann man sich aber ganz einfach im Internet schlau machen. Die Stadtwerke Münster haben übrigens zertifizierten Ökostrom.

Außerdem wurde im Rahmen des Reallabors ein Lastenprofil zum Stromverbrauch erstellt – wann sind die Haupt-Verbrauchszeiten und was machen wir in der Zeit gerade – und von einem Mitarbeiter der Uni Münster ein Vortrag zu „grünen“ Verbrauchszeiten gehalten. Ich versuche seitdem Geräte wie die Spülmaschine oder die Waschmaschine nicht unbedingt morgens oder abends zu nutzen, sondern eher mittags-nachmittags oder nachts. Das sind Zeiten, in denen weniger Leute Strom nutzen, sodass auch wirklich Strom aus erneuerbaren Energien genutzt werden kann, weil der dann verfügbar ist und sonst „verfällt“, weil die Speicherung noch nicht so gut funktioniert – so hab ich es als Nichtfachfrau verstanden und finde es recht logisch.

In meiner Wohnung hab ich mittlerweile viele Mehrfachsteckdosen mit Schalter installiert, sodass keine Ladekabel oder anderen Geräte Strom fressen, ohne dass ich sie benutze. Insgesamt schalte ich häufiger das Licht aus, achte deutlich mehr auf mein Heizverhalten und mache morgens und abends kurzes Stoßlüften.

Dadurch, dass sich in meiner Haltung zum Energieverbrauch etwas verändert hat, sind aber sicherlich auch nicht messbare Erfolge vorhanden. Bei der Anschaffung von neuen Geräten setze ich mich zum Beispiel damit auseinander, welche Energie-Bilanz diese haben oder achte sehr darauf, dass diese einen Akku oder ähnliches haben. Auch dusche ich zum Beispiel kürzer – all diese Kleinigkeiten sorgen dann eben doch für eine Veränderung 🙂

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